Wenn du dein Haus renovieren möchtest, stellst du fest, dass du erst noch eine Untersuchung durchführen lassen musst, um zu prüfen, ob sich Fledermäuse in den Hohlwänden befinden. Oder Spatzen unter den Dachziegeln. Die gute Nachricht? In Gennep sowie Mook und Middelaar ist das bald nicht mehr nötig.
Bewohner, die ihr Haus dämmen oder renovieren wollen, müssen geschützte Tierarten berücksichtigen. Das klingt logisch, aber oft merkt man gar nicht, dass sich in oder in der Nähe des Hauses Tiere aufhalten, die gerne die Hohlwand oder einen anderen geschützten Ort nutzen.
Renovierung verschieben?
Dann kann es gut sein, dass man bereits Termine mit einem Bauunternehmer für die dringend notwendige Renovierung oder den Umbau des Hauses vereinbart hat, diese aber dennoch absagen muss. Erst müssen die Untersuchungsergebnisse vorliegen, dann darf es weitergehen. Zumindest, wenn keine geschützten Tiere dort leben.
Wenn alles gut geht, haben die Einwohner der beiden Gemeinden das bald hinter sich. Nun ja, sie müssen noch kurz auf eine Untersuchung einer professionellen Umweltberatungsgruppe warten. Diese wurde von Gennep sowie Mook und Middelaar beauftragt, um zu erfassen, wo sich die geschützten Tiere in den Gemeinden aufhalten.
Teilgebiete unter der Lupe
Ist derzeit noch eine ökologische Untersuchung pro Haus erforderlich? Die Agentur wird demnächst Teilgebiete untersuchen. Sind keine besonderen Tiere vorhanden, haben Sie als Hausbesitzer nichts zu befürchten. Mehr noch: Die Schlussfolgerungen aus den vorgelegten Berichten gelten dann sogar für zehn Jahre.
Nach Ansicht der Gemeinden schneidet das Messer an zwei Seiten: Die Tiere haben nichts zu befürchten und die Bewohner können ohne Wartezeiten und Kosten für eine separate Untersuchung mit der Nachhaltigkeitssanierung ihres Hauses beginnen.
