Sie „stehlen“ Strom und erhöhen die Brandgefahr. Diese 3 Geräte solltest du immer vom Stromnetz trennen

Glaubst du, dass ausgeschaltete Küchengeräte völlig sicher sind? Weit gefehlt! Manche Geräte können auch im ausgeschalteten Zustand eine Brandgefahr darstellen und unnötige Energiekosten verursachen. Hier sind die drei wichtigsten Geräte, die laut Experten nach jedem Gebrauch vom Stromnetz getrennt werden sollten.

Die wichtigsten Informationen:

  • Manche Küchengeräte verbrauchen Strom auch im ausgeschalteten Zustand, was sich auf die Höhe der Stromrechnung und die Sicherheit der Hausbewohner auswirkt.
  • Airfryer, Toaster und Kaffeemaschine sind Geräte, die nach jedem Gebrauch vom Stromnetz getrennt werden sollten.
  • Das Trennen dieser Geräte vom Stromnetz minimiert die Brandgefahr und hilft, Energiekosten zu sparen.

Eine unscheinbare Gefahr in der Küche

In der täglichen Hektik denken wir oft nicht darüber nach, was mit unseren Küchengeräten geschieht, nachdem wir sie nicht mehr benutzen. Die meisten von uns schalten die Geräte einfach aus und lassen sie in der Steckdose, ohne zu bemerken, dass sie auch im „Aus“-Zustand weiterhin Strom verbrauchen. Diese sogenannte „Phantomenergie“ kann bis zu 5–10 % der gesamten Stromrechnung ausmachen! Darüber hinaus können Geräte, die unter Spannung bleiben, schwere Ausfälle oder sogar Brände verursachen.

Experten der U.S. Fire Administration und der Electrical Safety Foundation International (ESFI) warnen, dass bestimmte Küchengeräte nach jedem Gebrauch unbedingt vom Stromnetz getrennt werden sollten. Hier sind die drei wichtigsten davon.

1. Airfryer – Komfort, der Vorsicht erfordert

Der Airfryer, also die fettfreie Fritteuse, ist heute aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken. Obwohl er harmlos erscheint, verbraucht er auch nach dem Ausschalten weiterhin Strom und kann eine Brandgefahr darstellen. Experten empfehlen, ihn wie jedes andere Gerät zu behandeln, das Wärme erzeugt – vom Stromnetz trennen und nicht mehrere solcher Geräte gleichzeitig an eine Steckdose anschließen.

Man sollte bedenken, dass Sicherheit nicht nur eine Frage des Komforts ist, sondern auch der Sorge um die Hausbewohner und der Kostenersparnis.

2. Toaster – harmloses Aussehen, verstecktes Risiko

Der Toaster ist eines der beliebtesten Küchengeräte. Er sieht unscheinbar aus, doch im Inneren verbirgt sich nicht nur ein Heizelement, sondern auch… jede Menge Krümel. Diese Rückstände können leicht entflammbar sein und stellen in Verbindung mit einem möglichen elektrischen Defekt oder einer Überspannung eine echte Brandgefahr dar.

Zudem können die einfachen Schalter in Toastern mit der Zeit ausfallen, wodurch das Gerät auch dann unter Spannung steht, wenn es ausgeschaltet zu sein scheint. Deshalb empfehlen Experten, den Toaster nach dem Gebrauch immer vom Stromnetz zu trennen.

3. Kaffeemaschine – Morgenroutine und Sicherheit

Für viele von uns ist die Kaffeemaschine ein unverzichtbarer Begleiter am Morgen. Leider führt das Belassen des Geräts am Stromanschluss leicht zu gefährlichen Situationen. Kaffeemaschinen laufen oft unbeaufsichtigt, und gerade der unkontrollierte Betrieb von Küchengeräten ist die häufigste Ursache für Brände in Haushalten.

Gewohnheiten zu ändern ist nicht einfach, aber es lohnt sich aus Sicherheitsgründen, auf den automatischen Timer zu verzichten und die Kaffeemaschine nur für die Dauer der Zubereitung anzuschließen. Nach einigen Tagen wird die neue Routine zur Selbstverständlichkeit und das Zuhause wird sicherer.

Sicherheit und Einsparungen zum Greifen nah

Das Ausschalten von Heißluftfritteuse, Toaster und Kaffeemaschine nach jedem Gebrauch ist eine einfache Möglichkeit, die Sicherheit in der Küche zu erhöhen und echte Einsparungen bei den Stromrechnungen zu erzielen. Es lohnt sich, diese Gewohnheit in den Alltag zu integrieren und so für die Ruhe und den Komfort aller Haushaltsmitglieder zu sorgen.