Es klingt wie ein unerfüllbarer Wunschtraum für alle, die auf ihre Gesundheit achten müssen: Naschen auf Rezept. Millionen Deutsche schlucken täglich Medikamente, um ihren zu hohen Blutdruck in den Griff zu bekommen und das Herz zu schützen. Dabei verbieten sie sich strikt jede Form von Süßigkeiten. Doch Kardiologen und Ernährungswissenschaftler räumen nun mit einem veralteten Diät-Mythos auf.
Der Verzehr von dunkler Schokolade ist kein ungesunder „Sündenfall“, sondern eine hochpotente medizinische Waffe aus der Natur. Wenn Sie die richtige Sorte wählen und exakt dosieren, entspannen Sie Ihre Blutgefäße messbar. Doch Vorsicht: Die meisten Deutschen begehen beim Genuss einen fatalen Kombinations-Fehler mit ihrem Lieblingsgetränk, der die gesamte Heilwirkung der Schokolade in Sekundenschnelle im Magen vernichtet.
Das Geheimnis der Flavanole: Medizin aus dem Supermarkt
Wenn Sie im Rewe, Edeka oder Aldi vor dem Süßwarenregal stehen, müssen Sie streng unterscheiden: Vollmilchschokolade (wie etwa von Milka oder Kinder) ist reines Fett und Zucker.
Medizinisch wertvoll ist ausschließlich Bitterschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent, besser noch 85 Prozent (z.B. von Lindt Excellence, Ritter Sport Kakao-Klasse oder Moser Roth).
Kardiologen erklären die Biochemie, die in diesen dunklen Tafeln steckt: Die Kakaobohne ist extrem reich an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Flavanolen.
Sobald diese in unseren Blutkreislauf gelangen, aktivieren sie die Innenwände unserer Blutgefäße (das Endothel). Die Gefäße schütten daraufhin Stickstoffmonoxid (NO) aus. Dieses Gas wirkt wie ein natürlicher Gefäß-Entspanner. Die Adern weiten sich, das Blut fließt leichter, der Blutdruck sinkt, und die Gefahr von gefährlichen Blutgerinnseln (Thrombosen) nimmt rapide ab.
Die „Apotheken-Dosis“: Nur 2 Stückchen am Tag!
Viel hilft nicht viel. Wer jeden Abend eine ganze Tafel verdrückt, nimmt zu viele Kalorien auf, was den positiven Effekt für das Herz durch Übergewicht zunichtemacht.
Die in klinischen Studien empfohlene „therapeutische Dosis“ liegt bei exakt 6 bis 10 Gramm pro Tag. Das entspricht genau ein bis zwei kleinen Stückchen einer handelsüblichen Tafel. Lassen Sie diese am besten langsam auf der Zunge zergehen.
Doch selbst diese perfekten zwei Stückchen sind völlig wertlos, wenn Sie die „Milch-Falle“ nicht kennen.
Die chemische Milch-Falle: Wie Sie den Effekt ruinieren
Da hochprozentige Bitterschokolade oft etwas herb oder trocken im Mund wirkt, spülen viele Deutsche sie gerne mit einem Glas kalter Weihenstephan-Kuhmilch hinunter oder essen sie genüsslich zu einem Milchkaffee (Cappuccino).
Das ist der absolut größte Fehler, den Sie für Ihre Gesundheit machen können!
Lebensmittelchemiker warnen: Tierische Milch enthält bestimmte Proteine, das sogenannte Kasein. Wenn Kasein im Magen auf die wertvollen Kakao-Flavanole trifft, binden sich die beiden Stoffe sofort aneinander. Durch diese unlösliche chemische Verbindung kann unser Darm die Flavanole nicht mehr ins Blut aufnehmen – sie werden einfach blockiert und ungenutzt wieder ausgeschieden. Der gesamte blutdrucksenkende und herzschützende Effekt ist komplett zerstört!
Der Profi-Tipp für Genießer: Kombinieren Sie Ihre zwei Stückchen dunkle Schokolade niemals mit Milchprodukten. Trinken Sie stattdessen einen schwarzen Espresso, eine Tasse grünen Tee oder am Wochenende ein Glas trockenen Rotwein dazu. All diese Getränke sind selbst reich an Antioxidantien, blockieren nichts und verstärken den Gefäßschutz sogar noch!
Gehören Sie auch zu den Menschen, die Bitterschokolade bisher unwissend mit einem großen Glas Kuhmilch ruiniert haben? Oder verbieten Sie sich bei Bluthochdruck bisher jede Art von Schokolade? Kaufen Sie sich beim nächsten Einkauf eine gute Tafel mit 85 % Kakao, genießen Sie täglich zwei Stückchen „Medizin“ und tun Sie Ihrem Herzen etwas Gutes! Teilen Sie diese geniale, ärztlich empfohlene und leckere Gesundheits-Information bei WhatsApp oder in Facebook-Gruppen mit all Ihren Freunden und Verwandten!
